Über uns

Wissenswertes über Adolph Kolping:

 

Am 08.12.1813 wurde der Sozialreformer Adolph Kolping in Kerpen geboren. Er war das 4. Kind eines Schäfers und wuchs in sehr bescheidenen Lebensverhältnissen auf. Ein Gymnasium hätte er schon besuchen können, die familiären Verhältnisse ließen einen solchen Weg jedoch zunächst nicht zu.

 

Nach der Ausbildung als Geselle des Schuhmacherhandwerks besuchte er dann das Gymnasium, danach Universitäten in München und Bonn und erhielt am 13.04.1845 die Prieserweihe in der Minoritenkirche in Köln. 1847 lernte er den Lehrer Johann Gregor Breuer kennen, der den Gesellenverein Elberfeld gegründet hatte und wurde zu dessen 2. Präses gewählt. 1849 gründete Kolping den kath. Gesellenverein in Köln. Am 04.12.1865 starb Adolph Kolping in Köln und wurde 1991 selig gesprochen. 2004, 140 Jahre nach seinem Tod, wurde er Patron des Kölner Jugendtages.

Was macht und bietet die Kolpingsfamilie Eschweiler?

 

Die Kolpingsfamilie Eschweiler ist eine Gemeinschaft aufgeschlossener Menschen. Hier treffen sich Jung und Alt, Männer und Frauen, Personen aller gesellschaftlichen Schichten.

 

Viele Menschen sind heute verunsichert. Werteverluste, Vereinsamung und Materialismus breiten sich aus. Überzeugungen und Lebensformen, die sich bewährt haben, werden in Frage gestellt.

 

Wir, die Kolpingsfamilie Eschweiler, sind eine Gemeinschaft, in der Menschen aus allen Altersgruppen partnerschaftlich und familienhaft miteinander umgehen. Hier treffen sich mündige Christen, die etwas ändern wollen in Kirche und Gesellschaft. Zunächst möchten wir jedoch den Einzelnen befähigen, als Christ sein Leben in Familie, Beruf und Staat verantwortungsbewusst zu gestalten.

 

Wir, die Mitglieder unserer Kolpingsfamilie, sind gemeinsam unterwegs. Wir suchen nach den Antworten auf die Fragen von heute. Wir bemühen uns um mehr Gerechtigkeit und Geschwisterlichkeit unter den Menschen.

 

Das fängt oft im Kleinen an: In der Nachbarschaftshilfe und Freundschaft unter Gleichgesinnten, in der gemeinsamen Freizeitgestaltung und Bildungsarbeit, im gelebten Christsein.

 

Wir sind keine „geschlossene Gesellschaft“, die von neuen Leuten nichts wissen will. Im Gegenteil: Probieren Sie es mal aus! Denn: Gemeinsamens Erleben schafft Schwung für den Alltag“!

 

Kurz: Wir möchte eine Gemeinschaft sein, wo Sie sich wohl fühlen können.

 

Die Bösen Buben, die Unterhaltungsabteilung der Kolpingsfamilie Eschweiler, lädt auch Sie ein, mitzumachen. Sie wurde am 6.2.1910 gegründet. An diesem Tag traf man sich, um wieder einmal im Zeichen des Karnevals ein Familienfest zu feiern. Diese Veranstaltung fand erstmals unter der Leitung eines närrischen Rates statt. Als drittälteste Karnevalsgesellschaft in Eschweiler mischt die kleine Schar der Bösen Bugen ordentlich mit. Die Inde-Singers, eigene Büttenredner, Damen- und Männertanzgruppe, Tanzmariechen, Gesangsgruppe bilden das Angebot der eigenen Kräfte.

 

Jedoch mit über 100 Jahren sind die Bösen Buben für Neurungen stets offen.

 

Für freuen uns über jede Kontaktaufnahme!

 

Kolpingsfamilie Eschweiler
-Der Vorstand-

 

 

Im neuen Kolpinglied spiegeln sich unsere Aufgaben und unsere Arbeit wieder:

 

1.     Es gibt viele Fragen in dieser Zeit. Sag´, wie soll ich leben? Ausweglosigkeit. Viele Angebote, wenig, das auch trägt und sich in ein Herz einprägt.

2.     Da sein, um zu helfen. Nöte zu seh´n, und mich nicht verschließen, vorwärts zu geh´n. Aufeinander achten, lernen zu versteh´n und gemeinsam Wege geh´n.

3.     Eine Weltfamilie, lebendig und stark, Zufluchtsort für jeden, der kommen mag. Zueinander finden, lernen zu versteh´n und gemeinsam Wege geh´n.

4.     Wenn wir alles geben und Zukunft bau´n, leben aus dem Glauben, weil wir vertrau´n, dann wird unser Wirken morgen noch besteh´n um gemeinsam Wege zu geh´n.

 

Refrain:

Wir sind Kolping – Menschen dieser Welt –

Und wir sehen, das was wirklich zählt.

 

Gottes Liebe weiter tragen in die Welt hinein,

zusammen leben, nicht allein.

 

Wir sind Kolping – Menschen dieser Zeit –

Und wir handeln aus Verbundenheit.

 

Gottes Liebe weiter geben, off´ne Tür zu sein,

zusammen leben, nicht allein,

zusammen leben, nicht allein,

zusammen leben, nicht allein.